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Am Sonntag, dem 16. September 2018 führte die Soko „Altfälle“ der LPI Jena einen umfangreichen Polizeieinsatz im Ermittlungsverfahren wegen Mordes an der 10-jährigen Ramaona K. durch.

Ramona wurde seit dem 15. August 1996 in Jena vermisst. Ihre sterblichen Überreste fand man am 13. Januar 1997 in einem Waldgebiet bei Eisenach.

Dieses bei der Soko „Altfälle“ geführte Verfahren richtet sich gegen einen 56-jährigen mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraften Mann, der gegenwärtig eine Freiheitsstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und sexuellem Missbrauch im offenen Vollzug in Thüringen verbüßt.

Er wurde während eines genehmigten Ausganges durch Polizeikräfte in Erfurt vorläufig festgenommen und daraufhin intensiv vernommen. Insgesamt vier Durchsuchungsbeschlüsse, die das Amtsgericht Gera auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gera erließ, wurden gestern realisiert. Diese richteten sich auch gegen andere Personen bei denen die Ermittlungsbehörden Beweismittel im vorliegenden Verfahren vermuteten. Nach Abschluss der Durchsuchungen und Vernehmungen wurde er in den geschlossenen Vollzug einer Thüringer Haftanstalt überstellt.

Im Ergebnis der gestrigen Maßnahmen bleibt der Tatverdacht gegen den Beschuldigten bestehen. Die Auswertung der Vielzahl von sichergestellten Gegenständen und Datenträgern wird längere Zeit in Anspruch nehmen.

Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt, können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

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