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Wesentlich mehr Mittel für die Sanierung und den Ausbau der der Bahninfrastruktur und die bessere Verzahnung von Fern- und Nahverkehr sind seit Jahren vieldiskutierte Voraussetzungen für eine dringend notwendige Verkehrswende.

„Auch das Vorhaben mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bekommen und damit Autobahnen und Bundestraßen zu entlasten, ist seit Jahren eine unserer Kernforderungen. Deshalb sind die Pläne von Verkehrsminister Scheuer und DB zum Deutschlandtakt zu begrüßen, nicht jedoch die bisherige finanzielle Untersetzung.  “, so Dr. Gudrun Lukin, Sprecherin für Verkehrspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Denn aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist es wesentlich effektiver, die Straßen zu entlasten, die Schadstoff- und Lärmemissionen zu reduzieren,  die ökologischen Vorteile der Schiene stärker zu nutzen und damit auch zu stärkerer Verkehrssicherheit beizutragen.  Schon jetzt nutzen immer mehr Menschen Bahn und Bus.

Durch den mit dem Deutschland-Takt verbundenen Zielfahrplanentwurf des Bundes werden auch folgende Fernverkehrsverbindungen vorgeschlagen: die Fernverkehrslinien von Aachen/Ruhrgebiet-Kassel-Jena-Chemnitz-Dresden und sowie von Augsburg-Nürnberg-Jena-Leipzig-Berlin-Warnemünde. Beide im 2-Stunden-Takt, mit einem Halt in Göschwitz. „Das ist für Jena, aber auch für Ostthüringen ein wichtiger Schritt zur Wiederanbindung an den Fernverkehr“, so Lukin weiter. Aber auch für die Saalestadt der Auftrag, endlich ein Konzept für einen ordentlich ausgebauten angebundenen IC-Knotenpunkt vorzulegen. Hier könnten wir schon viel weiter sein, wenn SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen nicht den Arbeitsauftrag, den die LINKE im Stadtrat im Februar 2018 in Auftrag geben wollte (Unabhängiges Gutachten IC-Knoten) im Stadtrat abgelehnt hätte.

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