Das architektonische Konzept des neuen Hightech-Standorts von ZEISS ist auf zukünftige Arbeitswelten ausgerichtet. Die verwendeten Materialien sowie Anleihen an Prismen-Optiken und Strahlenverläufe spiegeln die ZEISS Markenwerte wider: Präzision, Innovation, Transparenz und Modernität.

– Weiterer Ausbau des Gründungsstandorts von ZEISS als führenden Innovationsstandort
– Architektonisches Konzept ist auf zukünftige Arbeitswelten ausgerichtet – ZEISS wird als vernetztes Unternehmen sichtbar
– ZEISS Standort soll auch ein offener Ort für die Bewohner der Stadt sowie des Austauschs mit Wissenschaft und Wirtschaft werden
– Gebäudeensemble fügt sich harmonisch und modern mit großer Offenheit in das Stadtbild ein

ZEISS stellte heute das Ergebnis des Architekturwettbewerbs zur Errichtung seines neuen Hightech-Standortes in Jena vor. Ziel ist es, am Gründungsstandort des Unternehmens einen Hightech-Komplex zu schaffen, der alle, auch in zukünftigen Arbeitswelten, für ZEISS notwendigen Funktionen auf moderne und vernetzte Weise integriert. Das Areal soll dabei gleichzeitig so offen und flexibel wie möglich sein, so dass es nicht nur optimalen internen Austausch und Zusammenarbeit gewährleistet, sondern auch gleichartige Formen der Vernetzung mit der Forschungs- und Wissenschaftsstadt.

„Dieser Entwurf repräsentiert ZEISS als kraftvolles, integriertes aber gleichzeitig für Offenheit und Vernetzung stehendes Unternehmen. Die von uns geforderten Attribute Offenheit, Modernität und Flexibilität sind aus unserer Sicht durch die Gebäudestruktur, die Oberflächengestaltung und Formensprache gut umgesetzt. Skalierbarkeit und Flexibilität, die auch noch in weit über 30 Jahren gute Arbeitsbedingungen ermöglichen sollen, sind integrale Bestandteile des Konzeptes.“, so Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG. „Mit dem Neubau kann sich der Gründungsort von ZEISS als führender Innovationsstandort auch weltweit wieder sehen lassen. Ich bin überzeugt, er wird mit der Stadt Jena und der natürlichen Umgebung wirken und nicht ohne oder gar gegen sie.“

Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena ergänzt: „Wir sehen hier einen Entwurf, der sich mit Modernität und Eigenständigkeit, aber auch mit großer Offenheit in das Stadtbild und in die nicht einfach zu bebauende Topografie einfügt. Der Neubau von ZEISS wird eindrucksvoll zeigen, dass Jena seine Zukunft als Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort fest im Blick hat.“

Die Gebäudestruktur gliedert sich in zwei in den Berghang integrierte Grundgeschosse für Fertigung, Labore und Infrastruktur sowie sieben darauf aufgesetzte Korpusse. Die oberen Gebäudeteile bilden ein in alle Richtungen vernetztes Areal und werden Büroflächen aufnehmen. Zwei überdachte Atrien reichen von der oberen Dachebene bis auf zwei Sockelgeschosse und bringen so viel Licht in alle Funktionsbereiche. Indem sie alle Ebenen verbinden, sorgen sie für offene, sichtbare Kommunikationsräume.
Die Gebäudestruktur gliedert sich in zwei in den Berghang integrierte Grundgeschosse für Fertigung, Labore und Infrastruktur sowie sieben darauf aufgesetzte Korpusse. Die oberen Gebäudeteile bilden ein in alle Richtungen vernetztes Areal und werden Büroflächen aufnehmen. Zwei überdachte Atrien reichen von der oberen Dachebene bis auf zwei Sockelgeschosse und bringen so viel Licht in alle Funktionsbereiche. Indem sie alle Ebenen verbinden, sorgen sie für offene, sichtbare Kommunikationsräume.

Bei den Planungen für das Bauvorhaben ist ZEISS seit Beginn in ständigem und engem Kontakt mit dem Freistaat Thüringen und der Stadt Jena. Dem Beschluss für das nun vorliegende Konzept war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb vorausgegangen, an dem fünf international tätige Architekturbüros teilgenommen haben. Das Architekturbüro Nething konnte den Wettbewerb für sich entscheiden. Es hat seinen Hauptsitz in Neu-Ulm und weitere Büros in Leipzig und Berlin.

Details zum Architekturentwurf – Architekturkonzept spiegelt die Anforderungen des globalen Technologieführers und seine Unternehmenskultur wider

Der Hightech-Komplex zeichnet sich durch eine vernetzte Architektur sowie eine flexible und skalierbare Bauweise aus. Die Gebäudestruktur gliedert sich in zwei in den Berghang integrierte Grundgeschosse für Fertigung, Labore und Infrastruktur sowie sieben darauf aufgesetzte Korpusse. Die oberen Gebäudeteile bilden ein in alle Richtungen vernetztes Areal und werden Büroflächen aufnehmen. Zwei überdachte Atrien reichen von der oberen Dachebene bis auf die Grundplatten und bringen so viel Licht in alle Funktionsbereiche. Indem sie alle Ebenen verbinden, sorgen sie für offene, sichtbare Kommunikationsräume.

Dynamische Formen, die verwendeten Materialien sowie Anleihen an Prismenoptiken und Strahlenverläufe spiegeln gleichermaßen die ZEISS Geschichte und Markenwerte wider: Präzision, Innovation, Transparenz und Modernität. Weiß beschichtetes Metall bestimmt neben viel Glas die Fassaden. Begrünung der Dächer und entsprechend gestaltete Außenanlagen schaffen einen engen Bezug zur Natur des Saaletales. Das Gebäude passt sich auch in seiner Höhe organisch in die Landschaft und die angrenzende Wohn- und Gewerbebebauung ein.

Ein integriertes Veranstaltungsforum mit einem Saal für mindestens 500 bis 750 Personen soll der Stadt sowie externen Institutionen und Partnern offenstehen. Dieses Angebot bietet das Potenzial, Jena als Kommunikations- und Tagungsort für Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft auch mit überregionaler Bedeutung zu stärken. Mit der Stadt und Jenaer Forschungseinrichtungen ist ZEISS dazu bereits im Dialog.

Ein besonderes Augenmerk legt ZEISS darauf, am neuen Standort auch eine gute Wachstumsumgebung für junge Unternehmen und Ausgründungen zu schaffen.

Anspruchsvolle technische Anforderungen und Topografie sowie die unmittelbare Nähe zum Stadtzentrum sind bestimmend für das äußere Konzept

Der architektonische Entwurf bietet eine eindrucksvolle Fernwirkung für die Besucher der Stadt. Der Neubau liegt direkt an der Bahnlinie und in Sichtweite des Bahnhofs Jena West, der einen wichtigen Baustein im modernen Mobilitätskonzept darstellt. Durch die Hanglage bietet das Areal einen weitläufigen Blick über Jena, die Innenstadt und die gegenüberliegenden Kernberge. Ein modernes, ökologisches und stadtfreundliches Verkehrskonzept, das eine stärkere öffentliche Nahverkehrs- und Fahrradnutzung sowie die Förderung von E-Bikes und E-Mobility einschließen soll, ist in Arbeit.

Beitrag zur partnerschaftlichen Entwicklung der Industrieareale Jenas

ZEISS hatte von SCHOTT ein teilweise ungenutztes Betriebsgelände erworben. Auf den zirka 80.000 Quadratmetern Fläche sollen effiziente Gebäude entstehen, die zu einer neuen Infrastruktur und moderneren Arbeitsbedingungen bei ZEISS beitragen.

Zwei zum Teil denkmalgeschützte Ziegelgebäude an der Otto-Schott-Straße bleiben erhalten. Der Plan sieht eine behutsame Restaurierung und Integration in den neuen Standort vor. Bis 2023 soll der Neubau realisiert werden, der die bisherigen Jenaer Standorte von ZEISS zusammenführt.

Der Freistaat Thüringen wird über die Landesentwicklungsgesellschaft das alte ZEISS Gelände am bisherigen Standort Lichtenhain weiterentwickeln; hier bieten sich in der nahen Zukunft hervorragende Chancen für weitere Firmen- und Institutsansiedlungen oder Ausgründungen. Dies knüpft unmittelbar an die Entwicklungspläne der Stadt an, die besonders auch die heutigen Engpässe an Gewerbeflächen adressieren.

ZEISS setzt mit dem Vorhaben seine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Jena fort. Besonders intensiv wird im Moment an der Verkehrsanbindung, den Parkflächen und dem Energiekonzept gearbeitet. Hier wird auch das Unternehmen SCHOTT als unmittelbarer Nachbar eingebunden.

ZEISS setzt mit dieser Investition seinen strategischen, weltweit ausgerichteten Investitions- und Wachstumskurs fort. Jena als Gründungsstandort bleibt weiterhin einer der führenden Innovationsstandorte für ZEISS. In den neuen integrierten Hightech-Standort ziehen die Einheiten der ZEISS Sparten Industrial Quality & Research, Medical Technology, Semiconductor Manufacturing Technology sowie der Zentralfunktionen wie die Konzernfunktion Research & Technology und der gemeinsamen Produktionseinheit der ZEISS Gruppe ein. Ausgelegt ist das Gebäude auf insgesamt bis zu 2.500 Mitarbeiter.

Entsprechend ist eine noch engere Vernetzung mit Wissenschaft, Lehre und lokaler Wirtschaft geplant.

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