Kahla. Zu einem Wohnhausbrand mit integrierter Tischlerei kam es am frühen Montagmorgen im Kahlaer Oberbachweg. Gegen 6:00 Uhr brach das Feuer in der dritten Etage aus. Die schnell hinzugerufene Feuerwehr begann mit den Löscharbeiten, gegen 9:00 Uhr waren die Flammen endgültig erloschen.

Die Rauchentwicklung war enorm, weshalb die Bevölkerung auch danach noch aufgefordert wurde, die Fenster und Türen zu schließen. Bei dem Brand entstand sehr hoher Sachschaden von mindestens 200.000 Euro, wahrscheinlich liegt er höher.

Der Hausbesitzer ist Jäger und lagerte im Haus vier Langwaffen, drei Pistolen und ca. 2.000 Schuss Munition. Da diese ordnungsgemäß in einem Panzerschrank gelagert waren, ging von ihnen keine Gefahr aus. Die Waffenbehörde wurde zur Bergung der Waffen angefordert. Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, möglich ist hier die Inbetriebnahme eines Kamins im Wohnhaus.

Eine genaue Prüfung steht jedoch noch aus. Für die Löscharbeiten wurde eine Wasserstrecke aufgebaut. Diese verlief teilweise auf der B88, weshalb diese vorübergehend einseitig gesperrt wurde. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Bundesstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Update, 17. Oktober, 12 Uhr:

Ergänzung zum Brand am Montag in Kahla

Am Montag kam es in Kahla zum Brand eines Wohnhauses, bei dem hoher Schaden zu beklagen war. Die Kriminalpolizei war am Dienstag mit einem Gutachter des LKA Sachsen vor Ort.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte der Sachverständige ein Fehlverhalten der Familie, die das Haus bewohnte, ausschließen. Die während des Brandes festgestellten Sportwaffen und Munition waren vorschriftsmäßig aufbewahrt. Der Besitzer der Waffen ist ein zuverlässiger Sportschütze, welcher alle Erlaubnisse zum Erwerb und Besitz der Waffen und Munition vorzeigen konnte.

ANZEIGE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here