Verkehrsministerin Keller: Thüringer bei Nachrüstangeboten für Dieselfahrzeuge nicht benachteiligen

Erfurt. „Die Fahrzeughalterinnen und Halter in Thüringen dürfen nicht wegen der guten Luftwerte im Freistaat bei den Nachrüstangeboten der Autoindustrie benachteiligt werden“, sagte heute Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft im Vorfeld der Verkehrsministerkonferenz in Hamburg. Die Fragen der Luftreinhaltung im Mobilitätsbereich und der Emissionsbegrenzung von Dieselfahrzeugen sind erneut Schwerpunkte der zweitägigen Konferenz.

„Die Grenzwerte werden in den größeren Thüringer Städten seit circa zwei Jahren eingehalten. Dies ist ein Erfolg der kommunalen Verkehrspolitik im Freistaat. Doch unabhängig davon sind auch hier die Besitzer von Dieselfahrzeugen als Pendlerinnen und Pendler, Zulieferer, Handwerker und Gewerbetreibende oder als Touristen von den Fahrverboten betroffen, wenn sie in besonders belasteten Städten außerhalb Thüringens unterwegs sind“, erklärte die Thüringer Verkehrsministerin Birgit Keller.

„Angebote zur Hardware-Nachrüstung oder Umtauschprämien müssen zumindest mittelfristig auch für Fahrzeughalter von betroffenen Dieselfahrzeugen außerhalb der derzeit in Frage kommenden Kommunen wahrgenommen werden können. Aber, ich bleibe bei meiner Forderung, den Verbrauchern darf die Last nicht aufgebürdet werden, dies hat die Autoindustrie zu tragen“, betont Ministerin Keller.

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