Im Zuge des Klimawandels werden sich die Temperaturen an heißen Sommertagen deutlich erhöhen. Kühlende, begrünte Erholungsräume werden auch deshalb immer wichtiger. Um die Bedarfe innerhalb der Bevölkerung zu analysieren, wurde im Sommer 2018 im Auftrag der Stadt Jena durch die Friedrich-Schiller-Universität eine systematische Befragung in Jena zur subjektiven Wahrnehmung von Hitze und der Bewertung, Nutzung sowie Ausstattung von urbanen Grün- und Parkanlagen durchgeführt.

Folgende Fragen standen im Kernpunkt der Bürgerbefragung:
1. Wie nimmt die Jenaer Bevölkerung den Temperaturanstieg während der Sommermonate wahr und welchen Einfluss hat dieser auf das individuelle Wohlbefinden?
2. Welche Orte werden während heißen Tagen besonders aufgesucht und welche werden eher gemieden?
3. Wie wichtig sind Grün- und Parkanlagen für die Jenaer Bevölkerung?
4. Was tun Jenaer BürgerInnen gewöhnlich in den Grün- und Parkanlagen?
5. Welche Ausstattungsmerkmale schätzt die Jenaer Bevölkerung bei bestehenden Anlagen? Welche Ausstattungsmerkmale werden für künftige Anlagen als wichtig erachtet?

Es wurde sowohl eine Haushaltsbefragung (184 abgeschlossene Fragebögen) als auch eine Online-Befragung (183 abgeschlossene Fragebögen) durchgeführt.

Zusammenfassend können folgende Ergebnisse festgehalten werden:

• Gestiegene Temperaturen im Sommer werden von der Jenaer Bevölkerung wahrgenommen.
• Die gestiegenen Temperaturen haben auf das Aufenthalts- und Mobilitätsverhalten in der Stadt einen Einfluss.
• In Jena-Zentrum und Jena-West sind Grün- und Parkflächen vorhanden; in Jena-Nord keine Grün- und Parkflächen.
• Lage: oft Nähe zum Wasser
• Ausstattung von Grün- und Parkflächen:
– Gestaltung mit hohen Anteil an naturnahen Elementen
– Schattenspendende Bäume, Rasen/Wiese, Mülleimer, Sitzgelegenheit
– Mix aus verschiedenen Nutzungen sollte möglich sein

Den Gesamtbericht zur Auswertung der Bürgerbefragung können Sie unter folgendem Link einsehen:

[pdf-embedder url=”https://www.jenapolis.de/wp-content/uploads/2018/12/Bericht_Buergerbefragung.pdf”]

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