Berlin/Jena. Der EU-Verkehrsausschuss stimmte am 4. März für ein Ende der Zeitumstellung zum Oktober 2021. Hierzu erklärt Ralph Lenkert, Umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag:

„Das Schneckentempo, mit dem EU-Parlament und EU-Rat die Entscheidung zur Abschaffung der Zeitumstellung an den Tag legen, ist entlarvend. Es zeigt, dass in der EU starker Reformbedarf besteht, wenn nicht einmal solch ein relativ einfaches Aufregerthema zeitnah geklärt werden kann. Wo liegt das Problem? Eine einheitliche Zeitzone innerhalb der EU-Staaten kann es nicht sein. Spanien (ohne Kanaren und Azoren), Frankreich, Belgien, und die Niederlande gehören mit der MEZ, wie Deutschland, aus politisch-historischen Gründen seit Jahrzehnten nicht derselben Zeitzone an wie Portugal, Großbritannien und Irland (GMT) oder die baltischen Staaten, Finnland, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Zypern (OEZ). Für Wirtschaft, Handel und Tourismus ist nicht die Zeitzone wichtig, solange die Hauptsache, die Zeit-Differenz gleich bleibt.

DIE LINKE sagt: Jedes Land soll die Zeitzone selbst festlegen! Zeitumstellung abschaffen, Sommerzeit in Deutschland beibehalten.“

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