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Pianist Simon Bürki und ensemble diX musizieren im Schloss

Altenburg. Zum 18. Philharmonischen Schlosskonzert am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 um 18.00 Uhr im Bachsaal das Altenburger Residenzschlosses tritt das ensemble diX zusammen mit einem herausragenden Schweizer Pianisten auf: Simon Bürki wurde 2000 in St. Gallen geboren und begann schon im Alter von fünf Jahren Klavierstunden zu nehmen. Trotz seines jungen Alters spielte Bürki bereits zahlreiche Konzerte in Spanien, Frankreich, der Schweiz, der Ukraine sowie in Russland und nahm erfolgreich an zahlreichen Musikwettbewerben und Meisterkursen teil. Zuletzt gewann er 2017 im Alter von 17 Jahren den 5. Internationalen FRANZ LISZT Wettbewerb für Junge Pianisten in Weimar und sorgte damit für Aufsehen. Nun studiert er am Konservatorium in Moskau.

Im Zentrum des Programms steht der Großmeister Franz Liszt, dessen Etüden Nr. 4 d-Moll „Mazeppa“ und Nr. 5 B-Dur „Feux follets“ (Irrlichter) aus „Études d’exécution transcendante“ zu hören sein werden. Von Liszts Kompositionslehrer Anton Reicha erklingt dessen Quintett D-Dur. Der Thüringer Karl Goepfart, einer von Liszts Lieblingsschülern, komponierte im Stile seines Vorbilds das Trio für Klarinette, Fagott und Klavier op. 75, welches im Schlosskonzert ebenfalls aufgeführt wird. Schließlich präsentiert das ensemble diX (Flöte: Andreas Knoop, Oboe: Albrecht Pinquart, Klarinette: Hendrik Schnöke, Fagott: Roland Schulenburg) zusammen mit Nikolaus Voglhofer am Horn und Simon Bürki am Klavier gemeinsam das Sextett B-Dur von Ludwig Thuille. Der Komponist war Liszt-Schüler in zweiter Generation und seine Werke zunächst noch unter dem Einfluss der Klassik stehend, später maßgeblich durch Franz Liszt geprägt.

Das Konzert findet in der Reihe „Zukunftsmusik ostwärts“ und im Rahmen der Thüringer Liszt Biennale statt.

Kartentelefon Altenburg: 03447 585160
Infos und Karten unter www.tpthueringen.de