Keller informiert Kabinett über die Nutzung von GIS-Daten

Efurt. „Das Landesprogramm ‚Offene Geodaten‘ ist ein großer Erfolg. 100 Terrabyte Geobasisdaten wurden 2017 und 2018 heruntergeladen. Es gab 20 Millionen Zugriffe“, sagte Ministerin Birgit Keller heute im Kabinett anlässlich des Berichts über die Nutzung von Geoinformationssystem-Daten (GIS-Daten).

Die Evaluierung des 2016 gestarteten Landesprogramms ergab, dass Thüringen als einziges Flächenland eine nahezu komplette Analyse seiner Datenbestände mit Raumbezug auf Eignung zur offenen Bereitstellung durchgeführt hat.

„Der Zugang zu den behördlichen Geodaten hat sich für Nutzerinnen und Nutzern mit dem Landesprogramm wesentlich vereinfacht. Nutzerinnen und Nutzer haben die Möglichkeit, 128 Geodatensätze und 67 Geodatendienste verschiedener Landes- und Kommunal­behörden durch Internetrecherche zu finden und online kostenfrei zu nutzen“, sagte Keller.

Erste Erfahrungen mit der Nutzung der Online-Angebote haben ein enormes Interesse an den amtlichen Geodaten offenbart, das nun über zeitgemäße Internettechnologien bedient werden kann. „Es liegt nun in einer Version 2.0 vor und soll auch zukünftig dazu beitragen, die Transparenz des Verwaltungshandelns zu erhöhen“, so Keller.


Hintergrund:

2016 war das Landesprogramm „Offene Geodaten“ gestartet worden. Ziel ist der offene Zugang zu Geodaten der Landesverwaltung für Jedermann zu jedem Zweck unter einer einheitlichen Lizenz und mit dem Grundsatz der Kostenfreiheit. Das Landesprogramm fügt sich nahtlos in die Ziele der G 8, in den Nationalen Aktionsplan für Open Data und den Koalitionsvertrag dieser Legislaturperiode ein.

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