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Jena. Nach §13 der Geschäftsordnung des Jenaer Stadtrates beantragt die Fraktion B90/DIE GRÜNEN im Jenaer Stadtrat eine aktuelle Stunde zum Thema „Hitze in Jena“

Begründung:

Die Aktuelle Stunde zum Thema „Hitze“ ist notwendig, um im Nachgang der Hitze und Dürreperiode im Sommer 2019 eine Bestands- und Schadensanalyse durchzuführen und über zukünftige Risiken und notwendige Maßnahmen zu sprechen.

Mit 37,7 Grad war die Stadt bei der letzten Hitzewelle (KW 31) die heißeste in Thüringen. In den Wäldern Jenas herrschte Gefahrstufe vier von fünf, was „hohe Waldbrandgefahr“ bedeutet. Auch die innerstädtische Pflanzenwelt spürte die Hitze und der KSJ kam laut Zeitungsberichten wegen der Urlaubszeit nicht mit dem Gießen hinterher.

Daher bestand die Gefahr von Astbrüchen. Auch Menschen sind betroffen: Besonders chronisch Kranke, Ältere, Demente, Kleinkinder, Schwangere und Übergewichtige leiden unter den Temperaturen (Quelle: Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG)).

Es soll daher besprochen werden, welche Auswirkungen die vergangene Hitzewelle hatte. Eine aktuelle Schadensanalyse sowie deren zukünftige Ausgestaltung sind gleichermaßen von Belang, wie die Rekapitulation und Bewertung vorhandener Abläufe in der Stadt.

Daraus abgeleitet sollen Konsequenzen für den zukünftigen Umgang mit Hitze in der Stadt besprochen werden, um die Auswirkungen und die Schäden einer solchen Hitzewelle in Jena so gering wie möglich zu halten und adäquat zu erfassen.

Aktuelle_Stunde

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