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Jena. Ein Bürger oder eine Bürgerin hat folgenden Mangel am 4. Juni auf der “Mängelmelder”-Seite der Jenaer Stadtverwaltung beschrieben: “Der Carl-Zeiss-Platz, direkt neben dem Ernst-Abbe-Denkmal, Richtung ambulantes Zentrum, benötigt unbedingt eine Beschilderung zum verkehrsberuhigten Bereich und zusätzlich zur Einbahnstraße, besser sogar zur Fußgängerzone mit Freigabe für Fahrräder.

Derzeit ist hier gar keine Beschilderung außer Halteverbot, was bedeutet, dass aus beiden Richtungen Autos mit 50 km/h diese ‘Straße’ befahren könnten, was schon der Menschenverstand eigentlich ausschließt. Dieser ‘Straße’ fehlt außerdem eine Markierung / Erhöhung zur Abgrenzung eines Bürgersteigs. Da sie als Hauptverkehrsweg für alle Fußgänger aus dem Westviertel zur Goethe-Galerie und Campus dient sollte dringend gehandelt werden. Außerdem nutzen viele Fahrradfahrer diesen Weg als Verlängerung des Lommerwegs.

Da es schon eng wird, wenn ein Fußgänger und ein Auto aus einer Richtung diese Straße nutzen, ist die Einbahnstraßen-Regelung zwingend notwendig.”

Einige Zeit später, am 14. Juni, gab das Mängelmelder-Team folgende Auskunft: “Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Eine entsprechende Umbeschilderung ist bereits in Planung.” – Es ist nicht ersichtlich, wie genau diese “Umbeschilderung” aussehen soll oder wann dieses gefährliche Ärgernis beseitigt wird. So sollte Bürgerbeteiligung nicht aussehen.

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