Traditionelle Hexenverbrennungen | Osterfeuer sind verboten!

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Aufschrei im Harz und im Spessart, in Hamburg und Berlin, Frankfurt (Main und Oder), Neustadt (alle) und sogar in Villingen-Schwenningen. Überall werden traditionsreiche Veranstaltungen mit Feuerstellen von den Ordnungsämtern, den Landesministerien oder gar durch den Bund untersagt. Dabei hat sich eine bekannte 17-Jährige aus Schweden dazu gar nicht geäußert. Selbst Fridays for Future ist nun zu Everyda for Future mutiert. Den Klimakaspern sei Dank! Dass die Kreuzfahrtschiffe nicht mehr vor Venedig ankern und Säugetiere dort durch die Lagunen schwimmen, ist schlimm genug. Venedig riechen und sterben! Nun reicht es aber.

Seit Jahrhunderten werden Hexen (“meine Frau ist so”, “meine Ex hasst mich”, die Sekretärin hat so ein bezauberndes Lächeln”) öffentlich verbrannt. Der heiße Ascheregen erfüllte Massen. Sie jubelten, schrien, vergaßen sich und tanzten. Nun wird dieser Brauch, der einige Male in Deutschland – es gibt regionale Unterschiede – verboten.

Im letzte Jahr wollte noch der Spendensammlerverein Umwelthilfe den Hamburgern, Franken, Bajuwaren, Thüringern, Prignitzern und Havelländern ihr Feuerchen vor dem Eigenheim (und Dorfgemeinschaft) verbieten. Nun untersagt die Bundeskanzlerin in ihrem Podcast ausdrücklich alle Feierlichkeiten von und zu Ostern. Dabei sprach sie noch nicht einmal das Verbrennen unliebsamer Zeitgenossen mit Menstruationshintergrund aus. Osterfeuer wären Versammlungen, beim Ostereiersuchen könne man sich durch die Abstandsregeln gerade so noch einigen. Für uns alle heißt es, die Hexen noch ein weiteres Jahr ertragen zu müssen. Dann stehen aber Wahlen an, bei denen ja traditionell explizit die Nichtwähler zur Urne gebeten werden. Ein Freudenfeuer der Demokratie wird dann für uns alle die Nacht erleuchten.

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